Juni 2014 Hohe Düne Nord Ostsee Kanal Helgoland

Die nächste Etappe von Hohe Düne nach Kiel wollten wir in einem Törn durchfahren. Der Wind kam wie oft von West mit 4 bis 5 Bft Böjen bis 6. So nahmen erstmal Kurs auf Gedser. Vor Gedser drehten wir nach West bis nach Fehmarn um dann wieder nach Südwest Richtung Kiel zu segeln. Durch den Umweg kamen wir in Dunkeln ohne Mondsupport in der Kieler Bucht an. In Landnähe entdeckten wir auch 2 unbeleuchtete im Radar und Karte nicht sichtbare Bojen. Das macht natürlich munter. Durch die Kiler Bucht ging es zum gut beleuchteten Olympiahafen. So legten wir im Morgengrauen dort an, schliefen uns aus und erholten uns noch einen Tag in dem recht angenehmen Hafen.

Danach ging es durch den Nord Ost See Kanal in die Nordsee. Das Schleusen ging relativ einfach obwohl wir keine Erfahrung darin hatten. Der Kanal selbst war nach dem Wellenritt von Hohe Düne nach Kiel ein Erholungstörn für die Crew. In Brunsbüttel übernachteten wir nochmal. Es gab ausreichend Platz und noch dazu ein Stadtfest direkt neben dem Hafen.

Am nächsten Morgen schleusen wir uns in die Nordsee. Das erste mal Segeln in der Nordsee mit Gezeiten, Verkehr und Wellen. Das ablaufende Wasser nahm uns auch gleich mit bis nach Cuxhafen. Im Geschwindigkeitsrausch ging es daran vorbei gleich in Richtung Helgoland. Allerdings kehrte sich dann die Tide um und wir mußten gegen die Strömung an. Dazu kam noch aufkommender Gegenwind bis 6 .. 7 Bft. Loni 3 stampfte kräftig dagegen an, die Crew (Loni) fand das nicht so toll aber nach einiger Zeit kam als Lohn Helgoland in Sicht, die einzige Überseeinsel Deutschlands. Der Hafen entäuschte etwas, wenig Liegeplätze und so legten wir uns ins Päckchen. Obwohl Helgoland sehr kommerziell ausgerichtet ist, kann man  natürlich auch die gesamte Insel sehr gut in Wanderungen gebniesen. Uns haben es vor allem die roten Felschen und der Lumen Sprung angetan. Das ist der Sprung von jungen Lumenvögeln aus der Felswand heraus in das Meer wo die Mutter wartet. Unsere segelfreunde Bert und Marlene von der Heimkehr haben uns die Insel näher gebracht. Ebenso haben wir auch sehr viel über den Trans Ocean Club gehört und sind mit weiteren Segelfreunden von der SY Rote Grütze zusammen gekommn. Sie haben den gleichen Weg wie wir in die Karibik und es ist interessant sich mitihnen auszutauschen. Mit Bert haben wir die ersten Versuche für unsere Kurzwellenrunde unternommen. Inzwischen ist diese von Jörg Drexel übernommen wurden. Täglich 08:15 UTC auf 8297 kHz und 16:30 UTC  auf 12xxx kHz treffen sich bis zu 15 Segler von Finnland bis in die Kanaren und tauschen sich über alles Mögliche und Unmögliche aus. Hier lernten wir auch unsere Segelfreunde von der SY Summer und Mentor kennen  mit denen wir gemeinsam über die Biskaya gesegelt sind.

         

                              

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